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Zwischen Ernst und Quatsch
Robert Löbel · Illustrator & Animationsfilmer, Brandenburg an der Havel

Robert Löbel
Auf Festivals laufen neben Robert Löbels Filmen Geschichten über Krieg, Missbrauch und Trauma. Und dann kommen seine kleinen Figuren, und selbst ein Hammer wird bei ihm irgendwie süß.
Robert ist Illustrator und Animationsfilmer und lebt seit ein paar Jahren in Brandenburg an der Havel. Er hat für MTV, Google und Birkenstock gearbeitet, sein Kurzfilm „Wind“ lief bis nach Korea und Argentinien. Von außen klingt das nach einer großen Laufbahn. Von innen, sagt Robert, sind das auch alles einfach nur Jobs.
Robert würde gern härter erzählen und kann es nicht. Ich wollte wissen, warum. Seine Antwort hat viel mit seiner Kindheit zu tun, mit der Angst, nicht ernst genommen zu werden, und mit zwei Kissen, auf denen Ernst und Quatsch stehen.
Wir reden über die Angst als Selbstständiger, über ein Faltboot auf offener See, über zwei Gummitierchen an einer Supermarktkasse und einen Nachbarn, der nur meckert. Über einen Skizzenclub, ein Porträt beim Bergfest und darüber, warum Robert jetzt, mit über 40, zum ersten Mal Lust hat zu malen.
Erst mal nur ein paar Minuten?
Ein Klick, und die Folge springt genau an diese Stelle.
„Ich lande halt immer in der Kinderecke. Selbst der Hammer ist süß am Ende.“
„Wir geben dem Mann auch mal zwei. Der arbeitet so hart.“
„Wo ist der Quatsch? Komm her, ich brauch dich wieder.“
Durchs
Gespräch.
Du musst nicht vorne anfangen. Jedes Kapitel springt an seine Stelle.
